Der INSA-Sonntagstrend vom 3. Oktober 2026, aktuelle Umfragewerte, Reaktionen und der Vergleich mit anderen Instituten im Überblick.
Warum ist „sonntagsfrage“ gerade im Trend? Fasse die neuesten Entwicklungen mit Quellen zusammen.
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Sonntagsfrage — warum sie gerade Trend ist
Auslöser ist der INSA-Sonntagstrend für „Bild am Sonntag" vom 3. Oktober 2026 (Erhebung 28.09.–02.10., 1.202 Befragte):
- AfD 30 % – laut Tagesspiegel, WELT und ZEIT der erste 30-Prozent-Wert für die AfD bei diesem Institut
- CDU/CSU 18 % (−1) – der niedrigste je von INSA gemessene Unionswert
- SPD 14 %, Grüne 14 %, Linke 10 %, BSW 4 %, FDP 4 %, Sonstige 6 %
Dazu kommt das Rekordtief bei den Zufriedenheitswerten: 79 % sind mit Merz' Arbeit unzufrieden, nur 15 % zufrieden; für die Bundesregierung ebenfalls 79 % unzufrieden (Quelle: INSA/BamS, über Tagesspiegel, WELT, ZEIT).
Einordnung der Beteiligten
- INSA-Chef Hermann Binkert: „Union und SPD werden diesen Negativtrend nicht mehr substanziell drehen können."
- Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky (Halle): Ursachen seien eine festere AfD-Stammwählerschaft und eine „Normalisierung" von AfD-Positionen – besonders in der Migrationspolitik.
Der breitere Trend (Institutsdurchschnitt, Stand 03.10.2026) AfD ca. 27,7 %, Union ca. 19 %, Grüne ca. 15 %, SPD ca. 13,7 %, Linke ca. 11 %, FDP und BSW knapp unter 5 %. Die AfD liegt in allen Instituten vorn; die Union verliert gegenüber früheren Werten deutlich (CDU/CSU −2,1 im gewichteten Schnitt).
Kontext: Im September 2026 fanden drei Landtagswahlen statt – Sachsen-Anhalt (06.09.: AfD 43,8 %), Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (20.09.: MV AfD 38,2 % / SPD 35,5 %; Berlin Linke 25,7 %). Auch diese Ergebnisse halten das Thema in der Diskussion.
Zwei Hinweise zur Vorsicht
- Die Werte der Institute streuen erheblich: Im ARD-DeutschlandTREND liegt die Union bei 27 %, bei INSA bei 18 % – die Differenz beträgt bis zu 9 Punkte. Einzelne Trendmeldungen sollte man also nicht als Messung, sondern als Ausschlag innerhalb der Fehlertoleranz (±2–3 Punkte) lesen.
- Umfragen sind Momentaufnahmen, keine Prognosen. Die nächste reguläre Bundestagswahl ist voraussichtlich 2029.
Quellen (Stand 01.–04.10.2026): INSA/BamS; tagesspiegel.de; zeit.de; welt.de; dawum.de; Infratest dimap/ARD-DeutschlandTREND; Forsa; Verian; FGW; Allensbach; bundestagwahlumfrage.de; wahl-umfragen.de; politpro.eu.
Quellen
- [1]Sonntagsfrage aktuell — Alle Umfragen im Überblick
- [2]Bundestagswahl: Wahlumfrage vom 03.10.2026 von INSA | Sonntagsfrage #btw2029
- [3]Neueste Wahlumfragen und Umfragewerte | dawum.de
- [4]PolitPro KI: Umfrage zur Parlamentswahl in Deutschland, 4. Oktober 2026
- [5]Bundestagswahlumfragen aktuell — Sonntagsfrage, Koalitionsrechner & Sitzverteilung
- [6]Wahlumfragen zur Bundestagswahl – Sonntagsfrage (Wahlumfrage, Umfragen)
- [7]Wahltrend Bundestag – Sonntagsfrage-Verlauf · Wahlumfragen
- [8]Bundestagswahl: Wahlumfrage vom 03.10.2026 von INSA | Sonntagsfrage #btw2029
- [9]INSA-Umfrage vom 03.10.2026 zur Bundestagswahl | wahlergebnisse.io
- [10]Sonntagsfrage: AfD klettert auf 30 Prozent, Union stürzt ab
- [11]AfD in Umfrage zwölf Punkte vorne: Union stürzt unter Merz auf Rekordtief von nur noch 18 Prozent
- [12]INSA: Umfrage zur Parlamentswahl in Deutschland, 2. Oktober 2026
- [13]Insa-Umfrage: AfD erstmals bei 30 Prozent – Union auf ...
- [14]Insa-Umfrage: AfD bei 30 Prozent - Union fällt auf 18
- [15]AfD liegt in aktueller Umfrage bei 30 Prozent
- [16]Sonntagsfrage – Umfragen Landtagswahlen (Wahlumfrage ...
- [17]Sonntagsfrage Mecklenburg-Vorpommern – Wahlumfragen & Trends | ilium.de
- [18]ARD-Vorwahlumfrage für Mecklenburg-Vorpommern: AfD ...
- [19]ARD-DeutschlandTREND Oktober 2026 Eine repräsentative Studie im Auftrag der tagesthemen
- [20]Aktuelle Sonntagsfrage 2026 — Bundestag & alle 16 Landtage
- [21]Bundestagswahl: Wahlumfrage vom 03.10.2026 von INSA | Sonntagsfrage #btw2029
- [22]PolitPro KI: Umfrage zur Parlamentswahl in Deutschland, 4. Oktober 2026
- [23]Neueste Wahlumfragen und Umfragewerte | dawum.de
- [24]Sonntagsfrage Oktober 2026 — Aktuelle Wahlumfragen Bundestag